Autogenes Training

Menschen sind in der Lage, durch ihre Vorstellungskraft zum Beispiel die Oberflächen-Temperatur ihrer Arme messbar zu verändern. Das Autogene Training ist ein Entspannungsverfahren, das auf derartigen Autosuggestionen basiert.

Es gibt drei Stufen des Autogenen Trainings. In der Grundstufe erlernt man, sich durch Autosuggestion in einen Zustand der Schwere (Lockerung der Muskulatur, Loslassen von Anspannungen), der Wärme (Erweiterung der Blutgefässe) und der Ruhe zu versetzen. In der Mittelstufe (die heute meist der Grundstufe zugeordnet wird) erlernt man die Vertiefung der Atmung, die Regulierung des Blutdrucks und Pulsschlages sowie die Entspannung der Gesichtsmuskulatur und der inneren Organe. Die Oberstufe wird in unterschiedlichen Formen angewendet und dient der Autosuggestion (Selbsthypnose) im Zustand der tiefen Entspannung, um das Unbewusste zu erreichen.

Das Autogene Training wird meist in Gruppen vermittelt und soll dazu befähigen, im Alltag das Erlernte eigenständig und effektiv zum Stressabbau und zur Entspannung anzuwenden.

Entwickelt wurde das Autogene Training vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz, der es 1926 zum ersten Mal vorstellte.

Sollten Sie Interesse an einem Kurs zum Erlernen des Autogenen Trainings haben, melden Sie sich bitte bei mir.




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